Crawl-Fehler beheben ohne Panik

Vorher: Du öffnest die Search Console und siehst 47 Crawl-Fehler. Dein Magen zieht sich zusammen. Musst du jetzt den Chef informieren? Ein Meeting einberufen? Allen erklären, was schiefgelaufen ist?

Nachher: Du arbeitest die Fehler systematisch ab, ganz in Ruhe an deinem Schreibtisch.

Hier ist der Unterschied. Die meisten Crawl-Fehler sind 404-Fehler von gelöschten Seiten. Vollkommen normal. Schau dir zuerst die Quell-URLs an. Kommen die Verlinkungen von deiner eigenen Seite? Dann repariere die internen Links. Kommen sie von außen? Kannst du ignorieren oder 301-Weiterleitungen einrichten.

Ich prüfe immer: Hatte die Seite Traffic? Öffne Google Analytics, filtere nach der URL. Null Besucher in den letzten sechs Monaten? Dann als behoben markieren und weitermachen.

Bei Server-Fehlern schaue ich in die Log-Files. Meist sind es Timeout-Probleme bei großen Bildern oder defekten Plugins. Ein Fix, keine Erklärungsrunde nötig.

Das Schöne an technischem SEO: Die Arbeit passiert im Hintergrund. Keine Präsentationen, keine Rechtfertigungen. Nur du, dein Code-Editor und messbare Verbesserungen.